Home / Aspekte




Aspekte des SCUBA-Tauchens

 

 

 

 

 

Das Institut befasst sich mit einer neuartigen, erfolgversprechenden Methode der Rehabilitation von Kindern und Erwachsenen, bei der die besonderen physikalischen Bedingungen beim sogenannten SCUBA Tauchen (Self Containing Underwater Breathing Apparatus) genutzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Therapeutische Aspekte

 

- Überwältigendes Gefühl sich wieder frei bewegen zu können

- Erweiterte Physiotherapie in der Quasi-Schwerelosigkeit

- Nachgewiesene Besserung schmerzhafter Muskelspasmen

- Entlastung der Muskulatur und des Skelettsystems

- Muskelaufbau durch komplexes Muskeltraining

- Stärkung der Atemhilfsmuskulatur durch Training

- Verbesserung der Atemfunktion und Atemphysiologie

- Höhere Sauerstoffsättigung durch höheren Partialdruck

- Erweiterung und Bestätigung eigener Fähigkeiten

- Stärkung des Selbstbewußtseins und Selbstwertgefühles

- Soziale Integration durch gemeinsames Erleben

- Stärkung der Sozialkompetenz im Partnersport

- Verbesserung der Lebensqualität durch Lebensfreude

 

 

Rehabilitation beginnt mit Vertrauen ...

... zu sich selbst und zu anderen

 

 


Behinderungen belasten das Selbstwertgefühl und bahnen den Weg zu sozialer Isolation. Der Rückzug aus der Gesellschaft ist daher der Rückzug vor sich selbst. Das Leben von Menschen mit einer Behinderung ist aber nicht eingeschränkt sondern nur anders.
Mit der Erfahrung, etwas geschafft und bewältigt zu haben, das man sich nie zugetraut hat, wachsen Hoffnung und Vertrauen.
Der Weg dorthin beginnt bei uns mit der gemeinsamen Arbeit vorerst im und später unter Wasser.
Vertrauen wird, zumindest sprachlich, geschenkt und ist ein Beweis für menschliche Nähe, Akzeptanz und Anerkennung.
Tatsächlich ist aber Vertrauen eine Auszeichnung, die durch gemeinsame Arbeit verdient werden muß.

 

 

 

 

 

 

Bewegung ohne Behinderung ...

... Faszination und Freiheit

 

 

 

 

 

 

Unterschiede verschwinden, unter Wasser gibt es keine Hindernisse, keine Barrieren, keine Behinderung.
Ein Rollstuhl bleibt an Land.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das großartiges Erleben der Ebenbürtigkeit verbindet und lässt Gleichheit und Partner entstehen, die einander vertrauen.
Verantwortung für den anderen zu übernehmen, stärkt das Selbstwertgefühl und die Sozialkompetenz.
So wird Integration selbst, aktiv, herbeigeführt und ist eine persönliche Leistung, die Anerkennung und Gleichberechtigung bringt.
Das integrative Konzept unserer Rehabilitationsmethode ist auf Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis aufgebaut.
Rehabilitation bedeutet selber handeln, und nicht nur behandelt werden.

 

 

 

 

 

Integration ist ein Miteinander ...

... und nicht ein Nebeneinander

 

 

 

 

 

Im integrativen Konzept unserer Projekte bringen wir Menschen mit einer Behinderung und gesunde Menschen zusammen.
Vor allem Kinder mit Behinderungen leiden oft unter sozialer Isolation, was sich auch auf die Kommunikationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit negativ auswirkt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Ermunterung zur Kontaktaufnahme und kommunikativen Öffnung erfolgt durch aktives Vorleben in spiel- und erlebnisorientierten Projektarbeiten.
Der entstandene soziale Kontakt wird in Geselligkeit und gemeinsamen Erleben der faszinierenden Unterwasserwelt vertieft.
Integrative Gemeinschaftsprojekte mit körperlich gesunden, aber seelisch verletzten Kindern aus aus Kinderheimem.

 

 

 

 

 

 

 

Bewegungskoordination wieder lernen ...

... braucht viel Geduld

 

 

 

 

Die physio- und ergotherapeutische Methodik zielt nicht nur auf eine Behandlung der Spastizität (Muskelverkrampfung) und Verbesserung des Bewegungsumfanges der Gliedmaßen ab, sondern berücksichtigt auch die Verbesserung der Feinmotorik.
Handwerkliche und kreativ-gestalterische Tätigkeiten wie Gestalten mit Ton, Malen, Spiele fördern die sensomotorischen, aber auch emotionalen Fähigkeiten.
Auch hier motiviert das gemeinsame Erleben und die Freude am gemeinsamen Werken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die gesunden Kinder bekommen dabei auch einen tiefen Einblick in die Welt der Menschen mit einer Behinderung, was das Selbstverständnis und die Unbefangenheit in der Begegnung und im Umgang mit ihnen fördert.