Projekte
Die integrativen Projekte Sveta Marina sind sowohl Kindern mit Tumoren des Kleinhirns oder der Knochen, Leukämie, ICP oder anderen neurologischen Erkrankungen als auch Erwachsenen nach Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, oder anderen neurologischen Erkrankungen, die teilweise auf den Rollstuhl angewiesen sind, gewidmet.
Kinder unter sich ...
... mit einer Behinderung leben lernen
Die Bewegung im Wasser und die Schwerelosigkeit beim Tauchen werden physiotherapeutisch genutzt.
Gemeinsam mit gesunden Kindern aus Kinderheimen werden in erlebnisorientierten Camps Integration, Kommunikation, Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz verbessert.
Soziale Interaktion und Integration
In einem strikt integrativen Konzept, in welches Physiotherapie, Ergotherapie bedarfsgerecht eingebunden sind, erfolgt die Rehabilitation der Patienten gemeinsam mit gesunden Menschen unter besonderer Berücksichtigung psychosozialer Aspekte.
Ziel ist, den klinischen Rehabilitationserfolg zu optimieren und durch die Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühles eine aktive Selbst-Integration der Patienten in ihr soziales Umfeld erreichen zu können.
Das bewußt integrative Konzept unserer Arbeit hat auch das Ziel, gesunden Teilnehmern einen möglichst tiefen Einblick in die Welt der Menschen mit einer Behinderung zu bieten.
An unserem Kinder-Rehab-Projekten nehmen Kinder und Jugendliche aus Kinderheimen teil, die bei der Betreuung und Begleitung der Patientenkinder aktiv mitwirken.
Die sozialpädagogischen Ziele liegen in einer Verbesserung der Sozialkompetenz und einer Stärkung des Selbstwertgefühles durch die Übernahme von sozialer Verantwortung im Bereich von Betrauungsaufgaben.
Aus dieser Erfahrung soll jenes Selbstverständnis und jene Unbefangenheit in der Begegnung und im Umgang mit behinderten Menschen entstehen und verstärkt werden, welche für eine gleichberechtigte Integration der behinderten Menschen in unsere Gesellschaft unentbehrlich sind.
Wir legen besonderes Augenmerk auf die Einbindung von jungen Menschen in unsere Arbeit, damit sie in ihrer aktiven Mitgestaltung unserer Rehabilitationsprojekte und in ihrem Umgang mit behinderten Menschen vor allem im sozialen Bereich motiviert werden. In der selbst erfahrenen, wie auch selbst erarbeiteten sozialen Wertschöpfung erblicken wir einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen.
Ich kann, wenn ich will ...
... der Weg nach vorn
Auch bei erwachsenen Patienten mit Querschnittlähmung, Multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen können durch die Tauchtherapie ein Nachlassen der schmerzhaften Muskelkrämpfe und eindrucksvolle Verbesserungen in der Atemphysiologie und im Bewegungsumfang erzielt werden.
Verständnis, Geduld und Liebe ...
... Partner sein
Alle Mitarbeiter, darunter viele Jugendliche, arbeiten engagiert und völlig unentgeltlich bei der Verwirklichung unserer Ziele mit.
Intensive Zuwendung erfordert einen großen Aufwand ...
... und dieser verursacht hohe Kosten
Bei unseren integrativen Rehab-Projekten werden zwischen 15 und 25 Patienten von 25 bis 30 ehrenamtlich tätigen, Mitarbeitern betreut.
Die Mitarbeiter bringen als Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Kindergarten-und Sozialpädagogen, Psychotherapeuten aber auch als hilfsbereite Betreuer neben ihren menschlichen, sozialen und kommunikativen Qualitäten auch das erforderliche Fachwissen völlig unentgeltlich in das interdisziplinäre Gesamtkonzept ein.
Dennoch entstehen durch den enormen Transportaufwand, die großen Anforderungen an die Logistik vor Ort, die benötigten Quartiere und letztlich auch aus der Versorgung von rund 50 Personen hohe Kosten, für die es derzeit noch keinen öffentlichen Kostenträger gibt.
Ohne die verständnisvolle und engagierte Unterstützung und Förderung durch Privat-unternehmer, aber auch durch einzelne Privatpersonen, wären unsere ebenso beherzten wie auch erfolgreichen Projekte nicht durchführbar.













