Immer wieder muß das Unmögliche versucht werden, um das Mögliche zu erreichen .....
Diese Lebenserfahrung ist die Leitidee des am 20.04.2004 in Wien von Dr.med.Heinz Hasch und seiner Tochter, Mag.Katharina Hasch, - beide erfahrene und begeisterte Taucher - gegründeten Institut für SCUBA-Neuro-Rehabilitation.
Es ist aber auch die hoffnungsvolle Botschaft an alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die nach schweren neurologischen Erkrankungen mit Behinderungen leben lernen müssen.
Nach bestimmten Hirntumoren, Knochentumoren, Leukämien, oder anderen, teilweise auch angeborenen Erkrankungen des Nervensystems müssen Kinder mit schweren Behinderungen zurechtkommen und sind oft auf den Rollstuhl angewiesen.
Behinderungen im Bereich der Motorik, der Bewegungskoordination und der Körperwahrnehmung beinträchtigen nicht nur das alltägliche Leben, sondern führen häufig auch zur sozialer Isolation und Einsamkeit.
Das gleiche gilt für Erwachsene nach Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, oder anderen neurologischen Erkrankungen. Die körperliche Behinderung erschwert häufig auch die berufliche Integration.
Tauchen als Therapie im Rahmen der Rehabilitation und gesellschaftlichen Integration von Menschen mit einer Behinderung ist noch wissenschaftliches Neuland, obwohl die bisherigen klinischen Studien sehr hoffnungsvolle Ergebnisse aufweisen.
Neben den positiven Auswirkungen der besonderen physikalischen Bedingungen unter Wasser bringt die Selbsterfahrung, unüberwindlich Scheinendes meistern, und die durch die Behinderung gezogenen Grenzen überschreiten zu können, Erfolgserlebenisse und eine Stärkung des Selbstwertgefühles und der seelischen Kraft.
Die personell wie finanziell aufwendigen Rehabilitationsprojekte werden aus Eigenmitteln und von privaten Sponsoren finanziert.
