Von der Vision zur Realität
Unser ganzheitliches Konzept
Neben den Forschungsprojekten und den daraus zu gewinnenden wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen die erfolgreiche Institutionalisierung des therapeutisch-rehabilitativen Tauchens für körperbehinderte Menschen mit bestimmten neurologischen Erkrankungen aber auch die Schaffung von Möglichkeiten zur regelmäßigen Ausübung des Sporttauchens für behinderte Menschen im Zentrum unseres Interesses.
Ziel ist ein ganzheitliches Rehabilitationskonzept, in welches verschiedene Therapien ineinandergreifen. Hierzu wurden die Arbeitskreise Physiotherapie und Ergotherapie gegründet.
Wir arbeiten derzeit and der Entwicklung und Standardisierung einer der Behinderungsart und dem Behinderungsgrad angepaßten tauchgestützten physiotherapeutischen Methodik.
In der Ergotherapie wird durch gezielten Einsatz ausgewählter Aktivitäten die körperliche und soziale Selbständigkeit erarbeitet. Förderung der Fein-und Grobmotorik, kleinschrittige, unterstützende Anleitung zur höchstmöglichen Selbständigkeit, Förderung der Körperwahrnehmung, kognitive Förderung; therapeutische Spiele an Land und im Wasser.
Michael Ornig steht den Rollstuhlpatienten als Tutor zur Verfügung und dem Institut als Berater für behindertengerechte Logistik.
Ein großes Anliegen ist dabei auch die Einbeziehung von körperbehinderten Kindern ab 8 Jahren und Jugendlichen mit bestimmten onkologischen, neurologischen Erkrankungen sowohl in den rehabilitativen als auch sportlichen Bereich, wobei durch das integrative Konzept auch wichtige edukative Ziele verfolgt werden.
Demzufolge erblicken wir in der Schaffung und dem Aufrechterhalten der Kommunikation, der Begegnung und dem gemeinsamen Erlebnis in einer integrativen Gemeinschaft wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Tätigkeit.
Unsere Bemühungen um eine weitere Verstärkung der Zusammenarbeit mit geeigneten klinischen und außerklinischen Institutionen, Organisationen, Vereinen und Selbsthilfegruppen, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen, soll die Kräfte und Ressourcen vereinigen, die zur Erreichung dieser Ziele erforderlich sind.
Zur Realisierung der angestrebten Ziele bemühen wir uns ebenso angestrengt wie hoffnungsvoll um die finanzielle Unterstützung seitens der Industrie und des Gewerbes wie auch um eine Förderung, bzw. entsprechende Subvention durch die öffentliche Hand, welche vom großen individuellen, aber auch öffentlichen Wert unserer Arbeit für eine gleichberechtigte Integration körperbehinderter Menschen und dem erzieherischen Wert auf dem Gebiet der Jugendarbeit zu überzeugen ist.
Jede Hilfestellung und Unterstützung auf diesem Wege ist uns sehr willkommen und wird mit großer Dankbarkeit angenommen.




